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Seit September 2005 entsteht auf der Helling
von DAMEN Shipyard ein neuer Schlepper für TUG MALTA. Dieser Schlepper ist vom werfteigenen Typ ASD 3111 und wird nach Fertigstellung auf den Namen Pawlina getauft. Der zukünftige Eigentümer
will aber einige Änderungen an der Ausrüstung durchführen lassen. Das Kasko hat dieselben Abmessungen, wie die Schlepper von Smit ( z.B. Smit Clyde,
Smit Humber ) im Rotterdamer Hafen. Auch die Maschinenanlage soll gleich werden. Der große Unterschied befindet sich auf dem
Steuerhausdach. Dieser 3111 wird mit einer FiFi1-Anlage ausgestattet. Weitere Änderungen sind für das Schanzkleid, die Reling auf
dem Deckshaus und die Back vorgesehen. Die Auslieferung soll im Februar 2006 erfolgen. Bei dem bisherigen Baufortschritt kann man
sicher davon ausgehen, dass dieser Termin gehalten werden kann. Der Typ ASD 3111 ist nur einer von einer ganzen Reihe von standardisierten
Schleppertypen, die teilweise als Kasko im Werfthafen liegen. Von dort werden die Modelle je nach Kundenwunsch ausgebaut. Zusätzlich zu diesem
Schlepper hat TUG MALTA noch einen weiteren Schlepper vom Typ ASD 2411 in Auftrag gegeben. Dieser soll aber erst im Dezember 2006 zur Auslieferung kommen. |
Vor gut zwei Jahren hatte ich das
große Glück einen Semi-Kit von einem ASD 3111 zu bekommen. Dieser Kit wurde von einem Schlepperfan in England hergestellt und hat den weiten
Weg von England über die Niederlande zu mir in meine Modellwerft gefunden. Normalerweise bin ich kein Freund von Bausätzen, aber dieses Mal war es
ein Geschenk von meiner Frau. Der Kit ist im Maßstab 1:50 gehalten und besteht aus wenig Teilen. Zu diesen Teilen gehört das
Steuerhaus, das Deckshaus, der Rumpf, eine Foto-CD von der Smit Clyde, diverse Aufkleber und einen Detailplan. Die Qualität der Tiefziehteile ist wirklich fantastisch. Nirgends
liegt die Materialstärke unter 1mm. Die Teile sind so stabil, dass sie sicher auch den harten Schlepperalltag überstehen. Sicher gibt es
bei diesem Satz auch einen Wehmutstropfen. Wie bei allen Tiefziehteilen sind auch hier die Kanten der Teile rund und nicht so scharf
abgebildet, wie man es wohl braucht. Hier begann dann auch gleich meine Arbeit. Alle runden Kanten wurden mit Dreieckprofil
überklebt und und dann verschliffen. Dadurch bekommt der Aufbau die gewünschten scharfen Kanten. Das komplette Deck besteht aus einer
Polystyrolplatte mit 1mm Stärke. In diese Platte habe ich die benötigten Decksausschnitte eingebracht und dann in Teilen aufgeklebt.
Da das Deck bei diesem Schlepper unterschiedliche Höhen hat, war auch eine exakte Ausrichtung der Decksteile notwendig. Die Decks wurden mit Sekundenkleber
angeheftet und mit Zwei-Komponenten-Kleber von innen verstrichen. Trotz heftiger negativer Kritiken über die Bauteile habe ich mir zwei
kleine Schottelantriebe einer großen deutschen Modellbaufirma ( beginnt mit dem Buchstaben "G" ) zugelegt. Ein Selbstbau wie bei der Ahti kam für mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Frage. Die
Antriebe habe ich auf eine Platte montiert und diese komplett in den Rumpf geklebt. Danach habe ich das Modell zum ersten Mal seinem
Element übergeben. Ich war erstaunt, wieviel Zuladung doch dieser nur ca 60cm lange Rumpf hat. Da ich nun einen
größeren Akku verwenden kann als geplant, ist eine sehr lange Fahrzeit zu erwarten. Da ich mich von meinem gewohnten Baumaterial nicht
trennen konnte habe ich für die Reling wieder Messing verwendet. Die Relingstützen sind aus Rechteckmaterial mit den Maßen 0,8x0,4mm.
Die Durchzüge sind aus 0,5mm Messingdraht, der Handlauf aus 0.8mm Messingdraht. Um die Durchzüge alle in die gleiche Höhe zu bekommen,
habe ich die Stüzen mit Klebeband nebeneinander auf ein Brett geklebt und die Bohrungen angezeichnet und gekörnt. Danach habe ich mit der
Bohrmaschine auf dem Kreuztisch alle Bohrungen eingebracht. Dann habe ich zwei identische Durchzüge gebogen und die Stützen darauf
aufgefädelt. Hört sich schnell an, aber zeitweise hätte ich mir gern die Zeit mit dem Hammer vertrieben. Die Stützen sind in die Bohrungen im
Aufbau eingeklebt und die Durchzüge mit den Stützen verlötet. Erst danach bog ich den Handlauf und lötete ihn auf die Stützen. Zwischenzeitlich habe ich mit der
Inneneinrichtung des Steuerhauses begonnen. Vielleicht werde ich die Scheiben dunkel tönen, denn eine Inneneinrichtung im Maßstab 1:50
bringt mich nicht wirklich nach vorn. Das Schanzkleid besteht rundherum aus 0,5mm Polystyrol. Für Bug und Heck habe ich vor dem Zuschnitt eine
Abwicklung aus Pappe angefertigt. Die Schanzkleidstützen sind ebenfalls aus Polystyrol und haben ein senkrechtes Stück Messingdraht als Abschluß.
Der obere Abschluß bzw. der Handlauf des Schanzkleides ist ein rundes Kunststoffprofil mit 2mm Durchmesser. |
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| der Rohbau |
Brücke im Rohbau |
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| Schanzkleid an Backbord |
Schanzkleid an Stb-Seite |
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| Abgaskamin |
Rettungsdavit |
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Aus den Rohbaufotos vom November war nicht viel zu erkennen. Deshalb habe ich nur noch die gut sichtbaren Teile gebaut und angebracht.
Dazu gehörten die Schanzkleidstützen, Poller, Notausstiege, Abgasrohre, Lüftergitter u.a..
Im November bekam ich auch gleich eine Einladung zur Werftprobefahrt ( bzw. Überführungsfahrt in den Rotterdamer Hafen ). Ich habe deshalb den
Bau eingestellt, da ich nicht wieder so viele Fehler machen wollte. Während der Probefahrt hatte ich alle Zeit der Welt den neuen Schlepper zu filmen,
zu fotografieren und zu vermessen. Glücklicherweise stellte ich dieses Mal keine Abweichungen fest. Endlich konnte ich mir
auch ein Bild von dem Davit für das MOB-Boot und der Bootshalterung machen. Gleich nachdem ich wieder zuhause war habe ich den Bau wieder aufgenommen.
Da der Aufbau abnehmbar ist und die Halterung des Beibootes sehr filigran ist habe ich an die untere Kante des Aufbaus eine sehr dünnes Platte PS angeklebt.
Auf dies Platte habe ich dann die Beine der Halterung geklebt. Jetzt ist es stabil. Der Davit für das Boot entstand aus
PS-Rundmaterial.
Der Bugfender wird an dem Schlepper mit Gurten festgezogen. Diese Gurte sind mit Schrauben verbunden, die über Muttern vom Bachdeck aus gespannt werden.
Jede Schraube hat eine Vertiefung im Schanzkleid. Diese Vertiefungen entstanden aus PS-Rohrstücken, die ich in das Schanzkleid eingeklebt habe. Eine funktionsfähige Spannvorrichtung ist NICHT vorgesehen.
Der Windenkörper und die Trommeln wurden nach Plan, bemaßten Skizzen und den Detailfotos hergestellt. Auch hier ist eine Funktion nicht vorgesehen. Ich glaube nicht,
dass PS besonders viel Zug aushält.
Inzwischen hatte ich auch die Antriebe eingebaut und mit den Motoren verbunden. Die Fernsteuerung mit den umgebauten Hebeln funktionierte auf dem
Trockenen sehr gut. Jetzt sollte sich das Modell auf dem Teich beweisen. Meine Güte war das ein Reinfall. Die Funktion der Antriebe war wie geplant,
aber der Schlepper zog nicht einmal einen toten Hering vom Teller. Leider hatten die von mir eingebauten Motoren nicht genügend Drehzahl.
Dazu dann noch das Winkelgetriebe und von den ursprünglich ca. 5000U/min blieb fast nichts mehr übrig. Die Beweglichkeit mit den Antrieben
war trotzdem der OBERHAMMER. Die Manöver, die die große Pawlina bei der Überführungsfahrt durchgeführt hatte, konnte ich 1:1 nachahmen. |
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| Bugwinde |
Bugwinde von Backbord |
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| Brücke |
Ansicht des Abgaskamins |
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| Rückansicht des Deckhauses |
Bugansicht |
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Inzwischen habe ich andere Motoren beschafft und eingebaut. Jetzt hat meine Pawlina die richtige Geschwindigkeit ( fast ein wenig zu viel ) und die nötige Zugkraft.
Trotzdem gibt es immer noch einen Wehmutstropfen. Die eingebauten Antriebe sind von so schlechter Passgenauigkeit im Getriebe,
dass sich das Modell anhört, wie eine schwimmende Kaffeemühle. Es kann nicht angehen, dass Antriebe mit einem Preis von ca.
50€ so schlecht verarbeitet sind. Die Bohrungen der Zahnräder sind schief gearbeitet, sodass die Zahnräder bei den jetzt anliegenden Umdrehungen
sehr stark schlagen und dieses unsägliche Geräusch verursachen. Mit den alten Motoren war dieses Geräusch auch da,
aber durch die geringere Drehzahl nicht so laut. Da muss man sich nicht wundern, wenn man eine Anzeige wegen Ruhestörung bekommt.
Ich habe inzwischen Teile für den Selbstbau der Schottelantriebe geordert. Ich werde diese Antriebe selbst bauen. Das Geräusch ist auf
die Dauer unerträglich. Ich hatte noch zwei große Schottelantriebe von derselben Firma liegen. Diese Teile habe ich inzwischen verkauft und ich werde
auch keine Antriebe mehr von dieser Firma erwerben. Durch die neuen Motoren ist der Stromverbrauch gestiegen. Leider hält der 7,2Ah-Akku jetzt nur noch ca. 20 Minuten.
Da die Decksöffnung groß genug ist, dauert ein Austausch des Akkus nur wenige Sekunden. Nach diversen Testfahrten habe ich nun begonnen die Lüfter und
Anschlüsse hinter dem Schanzkleid herzustellen. Eigentlich nur eine Fleißarbeit, aber die Menge machst. Die meisten Lüfter sind dabei aus
Kunststoffrundmaterial in verschiedenen Durchmessern. Größe, Lage und Aussehen der Lüfter habe ich hierbei den Detailfotos entnommen. Der Plan, der bei dem
Semi-Kit dabei war ist speziell für die Smit-Schlepper. Die Typen weichen gerade in diesem Bereich stark voneinander ab. Am vorderen und hinteren Schanzkleid habe ich kleine
Ösen aus Messingdraht zur Befestigung der Fender angebracht. Die Fender sind aus Rundgummis, die bei mir im Wohnort von einer kleinen Firma hergestellt werden.
Ich darf mich bei denen nach belieben im Ausschusscontainer bedienen. |
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| Probefahrt |
Probefahrt |
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| Bau des MoB-Boootes |
Da gehört das MoB-Boot hin, wenn alles fertig ist |
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Ich habe inzwischen an der Bugwinde weitergebaut und die Hebel für die Bremsbänder montiert. Diese Hebel sind aus 0,3mm starkem Kunststoffmaterial,
welches ich in Streifen geschnitten habe. Die Druckzylinder der Bremse sind wieder aus Kunststoffrundmaterial. Der Schlepphaken auf dem Achterdeck
war eine echte Herausforderung, denn er sollte sich so bewegen können, wie am Original. Eine Notauslösung werde ich aber nicht realisieren, denn dazu
müsste ich noch einen Sonderbaustein in den Schlepper einbauen. Die Proportionalhebel der Fernsteuerung sind leider alle belegt.
Auch der Haken wurde anhand der Fotos erstellt. Ich hatte für die Fotos einen Meterstab neben das Teil gelegt, so dass ich jetzt die Maße direkt auf dem
Foto ablesen konnte. Je länger ich den Mast betrachtete, desto schlechter gefiel er mir. Nachdem ich einige Male nachgemessen und gerechnet hatte, kam ich
zu dem Entschluß den Mast neu zu bauen. Er passte nicht wirklich zu dem Maßstab des Schleppers. Sicher, wenn man beide Augen zudrückt, dann wäre es nicht so schlimm.
Wer kennt das nicht?? Man weiß das da was nicht stimmt und es wurmt. Vielleicht würde es niemanden sonst auffallen, aber.....! So habe ich dann geätzte
Leiterwangen bestellt und die Leiter für den Mast neu hergestellt. Der Mast ist nun komplett aus Messing und passt perfekt zum Maßstab. Gleichzeitig
habe ich auch die Leiter zum Peildeck hergestellt, so dass jetzt alle Teile zusammenpassen. Einen Restabschnitt der Leiter habe ich für die Leiter zum MOB-Boot verwendet.
Obwohl die meisten Teile doch sehr klein sind, ging die Arbeit schnell von der Hand. Die Halterungen für die Rettungsringe wurden gelötet, die Griffe für die Schotten angebaut,
die Reling erweitert und die Halterungen für Rettungsinseln angebaut. Zwischenzeitlich habe ich auch Rumpf, Deck und Schanzkleid grundiert. Den Rumpf habe ich nach Durchtrocknung der Grundierung nochmal
mit 800er Papier geschliffen, um ihn für die Endlackierung vorzubereiten. Das Unterwasserschiff bekam eine karminrote Lackierung mit Mattlack. Das Überwasserschiff inklusive Schanzkleid wurde
in dunklem Blau lackiert.
Da mir auch weiterhin die Zeit für einen Selbstbau der Antriebe fehlt habe ich mich entschlossen die vorhandenen Schottelantriebe zu modifizieren. Zuerst entfernte ich die Kortdüsen
und die Schrauben. Dann habe ich nachgemessen wie groß eine Kortdüse maximal an diesem Teil sein darf. Dabei stellte ich fest,
dass die "neue" Schraube einen Durchmesser von max. 52mm haben durfte. Welch Glück, denn das passte exakt zu dem
Maßstab des Modells. Ich hatte noch zwei 5-Blatt-Messingpropeller Typ-A in meiner Schublade. Die Blattform habe ich mit einer Blechschere
und eine Feile dem Original angeglichen. Das Innere der Kortdüse besteht aus einer Kunststoffnuckelflasche für Babys. Diese Flasche habe ich in Ringe geschnitten.
Diese Ringe habe ich an einer Kante mit einem Kunststoffprofil beklebt. Dann verkleidete ich das Äußere mit einem Stück Polystyrolplatte.
Nachdem ich nun die Kanten versäubert hatte, deutete nichts mehr auf die ursprüngliche Funktion in Form einer Babyflasche hin. Nun fertigte ich zwei
Pappscheiben mit dem Innendurchmesser der Kortdüsen an. Diese wurden mittig auf die Achse der Antriebe gesteckt und die Düsen darauf ausgerichtet.
Anschließend wurden die Düsen mit dem Gondelteil der Antriebe verklebt. Zur Sicherheit habe ich noch oben und unten ein kleines Loch durch
die Düsen und die Gondel gebohrt und ein Stück Messingdraht eingeklebt. Das Ganze hält nun bombenfest. Jetzt fehlt nur noch der Antrieb mit Hilfe eines
Keilriemens und Riemenscheiben. Dann habe ich zumindest ein Winkelgetriebe eliminiert und der Krach hält sich damit in Grenzen.
Die Bohrung in den neuen Propellern habe ich aufgebohrt, da auf der Achse der Antriebe kein Gewinde ist. Die Achse der Antriebe habe ich ferner noch un ca.
1cm gekürzt. In die Narbe der Propeller habe ich auf beiden Seiten ein Loch gebohrt und ein Gewinde M3 hineingeschnitten.
In diesen Gewinde befinden sich nun Madenschrauben, die die Propeller fest auf der Achse halten. Eingebaut in den Rumpf sind die "neuen" Antriebe eine wahre Augenweide ;-))!
Die Stufen aller Niedergänge an Bord sind aus Lochblech gefertigt. Dabei sind die Löcher kreisrund und liegen ca. 5cm auseinander.
Diese Stufen habe ich aus 0,5mm Plattenmaterial geschnitten und Löcher mit einem Durchmesser von 0,5mm hineingebohrt. Die Treppenwangen sind ebenfalls
aus Kunststoffplatte. Es ist eine ziemliche Fummelarbeit die Stufen zwischen die Wangen einzukleben, obwohl man vorher die Lage genau eingezeichnet hat.
Eine weitere Fummelei war die Befestigung der Scharnierattrappen an den Schotten und Luken. Hier habe ich Kunststoffrundmaterial mit einem Durchmesser
von 1mm verwendet. Dieses schnitt ich in 1,5mm lange Stücke und klebte diese an die entsprechenden Stellen.
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| Bugfender nach Rumpflackierung |
achteres Schanzkleid Bb-Seite |
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| Heckansicht mit umgebauten Antrieben |
neuer Antrieb an Bb-Seite |
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| Probefahrt mit farbigem Rumpf |
Mast und Aufbau noch ohne Farbe |
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Nicht ganz einfach war die Druckleitung für die Feuerlöscheinrichtung. Ich brauchte eine ganze Weile, bis ich die richtigen
Winkel hatte und das Rohr exakt auf der Halterung des Peildecks zu liegen kam. Anschließend habe ich dann die Monitore aus je
12 Teilen zusammengeklebt und auf die Druckleitung geklebt. Der Magnetkompass besteht aus einem Druckknopf eines Kugelschreiber,
zwei Bastelperlen und einem Stück Kunststoffrohr. Es gibt nur wenige zugekaufte Teile auf meiner Pawlina. Das Nebelhorn und die
Navigationsbeleuchtung gehören dazu. Bei meinem Modell ist die Fahrbeleuchtung nicht funktionsfähig. Ich glaube nicht, dass ich
bei Dunkelheit einen Schleppauftrag annehmen werde. Sämtliche Kabel an den Löschmonitoren und der Navigationsbeleuchtung sind dünne
Kunststoffdekoschnüre in weiss oder schwarz.
Nach der Befestigung der Scheibenwischer und Bestückung des Peildecks mit allen Bauteilen, war der Bau der Pawlina abgeschlossen.
Fazit:
Das Geschenk hat mir sehr viel Spaß gemacht, obwohl sich damit meine Frau wohl keinen Gefallen getan hat. Ich war mal wieder
einige Zeit nicht ansprechbar. Der Semi-Kit hat einfach eine fantastische Qualität. Man muss aber auch erwähnen, dass dieser
Kit nur für den geübten Modellbauer geeignet ist. Jan hat alle Informationen beigelegt, die man braucht. Für den Bau meiner
Pawlina konnte ich mich wieder auf die unermüdliche Unterstützung von einigen Freunden verlassen. Mein Dank geht an Wim für die
Fotos, Messekarten und seine unendliche Geduld, wenn ich mal wieder "genervt" habe, an Frank für die Mitfahrt auf der Pawlina
und die kleinen Geschenke bei unserem letzten Treffen und nicht zuletzt an Elsbeth für das T-Shirt und die technischen Informationen
über die Pawlina.
Schon während des Bauphase war ich zweimal in der Werft und habe die Pawlina vorgestellt. Es macht immer wieder Spaß mit diesem
besonderen Modell zu fahren. Es gibt nicht sehr viele Schlepper auf unseren Teichen und Seen. Natürlich braucht es etwas Übung
mit der umgebauten Fernsteuerung dieses Modell zu fahren, aber das gehört einfach dazu. Der Höhepunkt war aber der Besuch des
Badweiherhock der Modell-Schiff-Kapitäne in St. Peter/ Schwarzwald. Es macht schon Spaß mit einem Schlepper durch einen solch
schönen Hafen zu fahren.
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| Scheibenwischer am Steuerhaus |
Mob-Boot |
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| zurück vom Job |
Pier am Badweiher |
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| einlaufen |
Stand-by |
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